Geschichte tut not!

Historia est necessaria

Leider gibt es heute sehr viele Menschen, die das nicht so sehen.

Historia est necessaria

Geschichte tut not!

Leider gibt es heute sehr viele Menschen, die das nicht so sehen.

Möglicherweise wurden sie während ihrer Schulzeit mit Jahreszahlen regelrecht traktiert und/oder es wurden ganze Schuljahre lang, ganz spezielle Themen behandelt, welche eher die Gesinnung der Schüler in eine bestimmte Richtung lenken sollten, als ein Interesse für Geschichte zu wecken.

Zu Recht erscheint diese Art von Geschichtsunterricht ermüdend. So ist es kaum verwunderlich, wenn sich so mancher beim Thema Geschichte gelangweilt und auch ablehnend wegdreht.

Das ist schade. Denn Geschichte ist sehr viel mehr. In der Hauptsache geht es dabei um Ursache und Wirkung. Gerade das macht Geschichte so spannend.

Geschichte oder auch „Historia“ beginnt dort wo „verschriftliche“ Aufzeichnungen von Menschen aus weit vergangenen Tagen zu finden sind. Dies sind die Quellen aus denen die „Historiker“ aber auch die geschichtlich Interessierten schöpfen können. Außerdem können sie auch bei den Archäologen stibitzen gehen, um die Quellen kritisch bewerten zu können. Denn jeder weiß: Nur die Wenigsten der Altvorderen konnten schreiben.

Es ist also sehr wahrscheinlich, dass viele Schriftzeugnisse einen herrschaftlichen „Stempel“ tragen.

Quellenkritik – Auch ein spannendes Thema der Geschichte. Da tauchen so spannende Fragen auf, wie „…ist es plausibel, was da berichtet wird?“ „… hatte der Verfasser einen Grund oder Vorteil daraus, die Geschehnisse genau aus dieser Perspektive zu berichten?“ etc. Geradezu kriminalistische Fragen gilt es zu beantworten. Das ist spannend!

Schließlich können wir aus unserer heutigen Sicht oft einschätzen, was war Ursache, was war Wirkung? Wer hatte etwas von dieser Entwicklung?

In den Kopf kommt dann auch die umstrittene These:

„Geschichte wiederholt sich!“

Doch ist das wirklich so? Diese Frage ist tatsächlich selbst beantwortbar, wenn Geschichte ergebnisoffen ausgeübt wird.

Eine weitere These gilt als weniger umstritten:

„Niemand ist im Besitz der ewigen Wahrheit!“

Finde es heraus! Es lohnt sich! Denn es ist spannend!

Diese Spannung ist tatsächlich an den Orten der Geschehnisse noch zu steigern.

Das Suchen nach kleinen versteckten Schätzen, besser bekannt als Geocaching, erfreut sich einiger Beliebtheit. Hier werden echte oder auch virtuelle Caches versteckt. Diese dürfen dann mittels entsprechender Technik gesucht werden.

Hier allerdings gibt es nur virtuelle (History-)Caches zu finden. Sie führen, manchmal mit kleinen Rätseln, zu den geschichtsträchtigen Orten.

Diese Seite will zu Besuchen von historischen Orten anregen. Manchmal gibt es noch Bauwerke, deren Ruinen oder Artefakte jener Zeit vor Ort zu entdecken. Doch sehr oft ist es eben auch die eigene Fantasie, die zum Erlebnis führt.

Hier auf dieser Seite sollen dazu die entsprechenden Anregungen gegeben werden.

Jeder hat sich schon einmal an einem unbekannten Ort von Ortskundigen führen lassen. Nicht immer geht es da um Geschichte. Doch sehr oft spielen Geschichte, Geschichten oder auch Geschichtchen (Anekdoten) eine zentrale Rolle bei diesen (Fremden-) Führungen.

Wird einem eine spannende Führung geboten, dann entsteht auch oft der Wunsch eine Zeitmaschine zu besitzen. Jeder kennt eine solche Zeitmaschinengeschichte. Doch Zeitmaschinen gibt es in der Wirklichkeit (noch) nicht.

Die hier frei erfundene Figur des Rauhgrafen, ein gesellschaftlich umstrittener Zeitgenosse, ein Alchimist, des späten 19. Jahrhunderts bringt es auf den Punkt:

„Die Menschen fürchten sich vor mir, sie haben Angst vor mir, sie fürchten sich vor dem was ich hier oben in meinem Türmchen, hoch über dem Elbtal, tue. Sie fürchten sich, weil sie nicht wirklich wissen, was ich hier mache. Möglich das ich in alter Zeit auf dem Rabensteine als Hexer oder Trude gebrannt hätte, doch das ist so lächerlich. Meine Arbeit hier ist keine Hexerei! Es ist Wissenschaft. Ich bin Alchimist! Niemand, außer mir, ist hier oben jemals wirklich zu Schaden gekommen.

Jaa,- ich habe im Kellergewölbe zwischen gluckernden Destillierkolben und in der Glut der meiner Experimentalöfen, wie weiland Böttcher, nach dem Stein der Weisen gesucht.  Nicht selten gab es da auch kleinere Explosionen und Verpuffungen, die wie Böller aus den Schießscharten meines kleinen Türmchens herausschossen. Sicher hat dies gerade zur nächtlichen Zeit, die lieben und gutgläubigen Nachbarn verschreckt. Ich selbst kam meist auch nur mit dem Schrecken und einem rußgeschwärzten Gesicht davon.

Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich nur sehr wenige Freunde habe. Eigentlich habe ich keinen einzigen Freund. Nur ein paar Gönner aus meiner entfernten hochadeligen Verwandtschaft, die mir gestatten, hier dieses Türmchen zu bewohnen und zu nutzen. Komm mein Freund! Schau dich um! Ist es nicht herrlich hier oben?! Schau! Da unten links im Tal, im ersten Morgengrauen, kannst du schon die Festung und die Stadt Dresden sehen. Der Mittelpunkt des schönem Sachsen. Rechts unten noch im nächtlichen Dunkel der Nacht gehüllt, kannst du schon bald den Elbestrom sehen, ihn beobachten, wie er der Wiege Sachsens zustrebt.

Mein Freund, du fragst mich, ob ich den „Stein der Weisen“ gefunden habe.

Das kommt darauf an, was du für den „Stein der Weisen“ hältst. So wie Böttcher wollte ich mit dem „Stein der Weisen“ Gold machen. Doch genau wie er fand ich etwas anderes, etwas sehr viel Wertvolleres. Etwas, was man noch nicht einmal gegen Gold eintauschen kann. Ich fand die Zeit. Genauer gesagt erfand ich die Zeitmaschine. Nein, nicht eine Uhr erfand ich. Uhren gibt es schon sehr viel länger. Ich erfand eine Zeitmaschine und nannte sie „Phantasie“. Wenn ich heute so darüber nachdenke, bin ich immer mehr der Meinung, dass es gar nicht schwer ist in die Zeit zu reisen.“

So spricht der Protagonist dieser Webseite, der Alchimist Rauhgraf LUDWIG JOSEPH AUGUST VON BARTH, Erfinder einer Zeitmaschine.

Diese Figur des Rauhgrafen ist zwar frei erfunden dennoch hangelt sich diese erfundene Biografie an der Biografie einer historischen Person entlang. Doch auch das gilt es herauszufinden. Viel Spaß dabei!

Ersterwähnungsurkunde von 1206 Dresden
Urkunde der Ersterwähnung Dresdens vom 30.März 1206, SHSAD O.U.148
51.050915° Nord  13.732256° Ost
51.050915° Nord 13.732256° Ost
Alter Treppenaufgang
Geheimnisvolle Festung Dresden
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